Vormittags in die Schule gehen, Nachmittags zum Sport und am Wochenende zum Wettkampf. Für viele Deutsche ist das während der Schulzeit ein ganz normaler Tages- bzw. Wochenablauf. Doch nun steht eine große Veränderung bevor: Der Schulabschluss.
Laut Statista beginnen etwas mehr als die Hälfte (54,7%) der Schulabsolventen daraufhin ein Studium, insgesamt also ca. 474.100 pro Jahr (destatis). Knapp 2% davon entscheiden sich laut dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) jedes Jahr dafür, einen noch größeren Schritt zu gehen und ein Studium mit Sportstipendium in den USA zu beginnen.
Doch was sind die Beweggründe für die Entscheidung, sich für Spotstipendien in den USA zu bewerben, welche Voraussetzungen muss man dafür erfüllen, was kostet ein Studium in den USA, wie läuft das Ganze ab und wie erhält man überhaupt Sportstipendien?
Das und alle weiteren wichtigen Informationen zum Thema Sportstipendien USA erfährst du in diesem Artikel!
Inhaltsverzeichnis
- Beweggründe für ein Studium mit Sportstipendien in den USA
- (Leistungs-) Sport und Studium miteinander verbinden
- Bessere Berufschancen mit einem Studienabschluss aus den USA
- Höheres Gehalt durch einen Studienabschluss aus den USA
- Auslandserfahrung sammeln
- Das amerikanische Studentenleben genießen
- Keine oder nur geringe Kosten für das USA Studium durch Sportstipendien
- Voraussetzungen für Sportstipendien in den USA
- Beliebte Sportarten für amerikanische Sportstipendien
- Danach richtet sich die Höhe der Sportstipendien
- Diese Kosten können von Sportstipendien abgedeckt werden
- Weitere wichtige grundlegende Informationen zu amerikanischen Sportstipendien
- So kann man seine Chancen auf ein (höheres) Stipendium verbessern
- So erhält man in 10 Schritten ein Sportstipendium in den USA mit College Sports Recruiting
Beweggründe für ein Studium mit Sportstipendien in den USA
Weshalb sich viele Schüler für den Weg an ein US College entscheiden, ist unterschiedlich. Von unseren Athleten hören wir aber immer wieder die folgenden 5 Gründe:
(Leistungs-) Sport und Studium miteinander verbinden
In Deutschland sind Sport und Studium komplett voneinander getrennt. Als Student muss man sich um seine akademische Ausbildung kümmern und wenn man möchte nebenbei um seinen Sport. Allerdings werden hier weder von Seiten der Universitäten, noch von Seiten des organisierten Sports große Zugeständnisse gemacht. Wenn man also gerade in der Prüfungsvorbereitung ist und zum Beispiel im Fußball mehr Trainingsaufwand durch die Saisonvorbereitung hat, interessiert das in der Universität niemanden und man muss schauen, wie man alles unter einen Hut bekommt. Dass sich das dann negativ auf die Leistung im Sport oder in der Uni oder sogar beidem auswirken kann, interessiert in Deutschland ebenso wenig.
Auch der Weg zum Profi ist zwar nicht ausgeschlossen, aber unter diesen Bedingungen extrem schwierig.
In den USA hingegen sind Sport und akademische Ausbildung schon ab der High-School unmittelbar aufeinander abgestimmt, da der Sport über die High-School und später über das College organisiert ist. Es gibt also keine Vereine wie in Deutschland, sondern High-Schools und Colleges, die Mannschaften bilden und gegeneinander antreten. Der klare Vorteil für ambitionierte Sportler durch dieses System ist, dass weder Sport noch akademische Ausbildung während des Studiums leiden. Ganz im Gegenteil: Division I und Division II Colleges in den USA haben es sich auf die Fahne geschrieben, die Profis von morgen herauszubringen und ihnen gleichzeitig eine hervorragende akademische Ausbildung inklusive Bachelor- oder Masterabschluss mitzugeben! Und das Alles perfekt aufeinander abgestimmt. Wenn man also während der Woche mal ein Spiel oder einen Wettkampf hat, wird hier vonseiten der Professoren Rücksicht genommen.
Bessere Berufschancen mit einem Studienabschluss aus den USA
Einer der beiden meistgenannten Gründe für ein Studium an sich sind die sich daraus ergebenden besseren Berufschancen im späteren Berufsleben. Konkret bedeuten bessere Berufschancen durch ein Studium, dass man sich bei verschiedensten Firmen bewerben kann und die Aussichten, direkt ein Angebot zu erhalten, deutlich höher sind als ohne Studium. Außerdem kommt man in den Genuss, Berufe mit einer sehr guten Work-Life-Balance ergattern zu können und nicht Wochenendarbeit oder Schichtarbeit leisten zu müssen. Zu guter Letzt und für viele sehr wichtig ist, dass man in dem Bereich arbeiten kann, der Spaß macht und nicht in einem unbefriedigenden Job feststeckt.
Ein Studienabschluss aus den USA hebt das Ganze noch auf ein neues Level: Nicht nur die jahrelange Auslandserfahrung ist bei vielen Arbeitgebern gern gesehen. Auch die perfekten Englischkenntnisse und die machen deutsche Absolventen aus den USA für internationale Konzerne äußerst interessant. Immer wichtiger bei der Bewerbung werden auch die “Soft Skills”, also der persönliche Charakter. Auch hier heben sich Absolventen, die ein Sportstipendium ergattern konnten und während des Studiums Sport unter professionellen Bedingungen getrieben haben, und Sport und Uni unter einen Hut bringen mussten noch einmal deutlich von Anderen ab.
Höheres Gehalt durch einen Studienabschluss aus den USA
Mit einem Bachelor- oder Masterabschluss aus den USA ist man nicht nur gefragter im Berufsleben, man bekommt auch mehr Gehalt. Während manche Studien den positiven Einfluss des Auslandsstudiums auf das Gehalt erst in späteren Berufsjahren sehen, behaupten andere Studien, dass man mit einem Studienabschluss aus dem Ausland bereits ein höheres Einstiegsgehalt erhält. Unabhängig vom Zeitpunkt finden alle Studien einen klaren Zusammenhang zwischen einem Auslandsstudium und einem höheren Gehalt.
Auslandserfahrung sammeln
Viele unserer Athleten geben auch an, dass sie gerne mal ein anderes Land sehen und Auslandserfahrung sammeln wollen. Hierfür bieten sich die USA durch die Fülle an Internationals am Campus. In den USA kann man also nicht nur eine neue Kultur kennenlernen – die Amerikaner – sondern viele weitere. Laut migrationdataportal.org sind die USA mit 22% aller internationaler Studenten das beliebteste Zielland.
Die extreme Größe des Landes bringt für reisefreudige Studenten einen weiteren großen Vorteil mit sich: In den USA gibt es innerhalb eines Landes die unterschiedlichsten Landschaften: Von Sandstrand über Wüste und Bergketten hin zu gemäßigten Regionen ist alles dabei!
Das amerikanische Studentenleben genießen
Eigentlich verdient dieser Abschnitt einen eigenen Blogbeitrag… Denn in keinem anderen Land kann man das Studentenleben so genießen wie in den USA! Hier lebt man auf dem Campus in seiner eigenen kleinen Welt – zum ersten Mal ohne Eltern – fast ausschließlich mit anderen Studenten. Alles dreht sich um die Alma Mater (Deine Uni) und was dort passiert. Es ist quasi ein Mikrokosmos mit Studium, Sport, Parties usw.
Keine oder nur geringe Kosten für das USA Studium durch Sportstipendien
“Ein Studium in den USA ist unglaublich teuer” ist eine weitläufige Meinung hier in Deutschland. Grundsätzlich stimmt das auch, denn in den USA ist anders als in Deutschland die akademische Ausbildung nicht staatlich finanziert. Das bedeutet, dass alle Colleges ihre Dozenten selbst bezahlen müssen und dafür auch Einnahmen generieren müssen. Das machen die Colleges unter anderem durch Sportveranstaltungen (bei einem Division I Football Game gibt es gut und gerne 50.000 – 80.000 Zuschauer), Merchandise (T-Shirts, Pullis mit aufgedrucktem College-Logo) oder Tuition (Kosten für die akademische Ausbildung an dem College.
Dass man diese Tuition aber deutlich reduzieren bis sogar komplett reduzieren kann, wissen aber schon wieder nicht mehr so viele. Alle Colleges bieten Stipendien an, akademische Stipendien (academic scholarships) und viele Colleges zudem auch Sportstipendien (athletic scholarships). Je besser die Noten und die Testergebnisse in den Collegeaufnahmetests und je besser das sportliche Niveau eines angehenden Studenten ist, desto mehr Geld bekommt er aus diesen beiden Töpfen von den Colleges angeboten – allerdings nicht bar auf die Hand, sondern um die Tuition zu senken.
Im Idealfall ist das USA Studium mit Stipendium also komplett kostenlos!
Voraussetzungen für Sportstipendien in den USA
Tolle Sache, diese Sportstipendien! Aber leider gibt’s auch hier einen Haken: Nicht jeder Student kommt ohne Weiteres in den Genuss eben jenes Stipendiums. Denn es müssen verschiedene Voraussetzungen (sportliche, akademische und biologische) erfüllt sein, damit das College bzw der Coach über das College ein Sportstipendium vergeben darf.
Schauen wir uns zunächst einmal genauer an, was “besondere sportliche Leistungen” konkret bedeutet:
Sportliche Voraussetzungen für Sportstipendien USA
Sportart
Ein ausschlaggebender Punkt für die Vergabe von Sportstipendien ist die Tatsache, ob das College überhaupt die Sportart anbietet, für die man als Student gerne das Stipendium hätte. Nicht jedes College bietet nämlich auch jede Sportart in organisierter Form an und entsprechend auch nicht für jede Sportart ein Sportstipendium. Durch eine kurze Recherche auf der Website der Uni oder über die offizielle Website des US College Sportverband www.ncaa.org (dann die Division wählen -> Recruiting -> Search for School) lässt sich schnell herausfinden, welche Colleges die gewünschte Sportart anbieten.
In der Regel kann man sagen, dass ein College für jede Sportart, die es anbietet, auch Sportstipendien vergibt.
Sportliches Niveau
Das sportliche Niveau oder die sportliche Leistung sind der ausschlaggebende Faktor, wenn es darum geht, ob ein Sportstipendium vergeben wird und in welcher Höhe es vergeben wird. Hier schauen die Coaches hauptsächlich auch zwei Punkte: Die sportliche Ausbildung und das aktuelle sportliche Niveau.
Sportliche Ausbildung
Eine gute sportliche Ausbildung beeinflusst die Höhe des Sportstipendiums und die Anzahl der Stipendien, die von verschiedenen Colleges angeboten werden, enorm. Je besser die sportliche Ausbildung ist, desto mehr Stipendienangebote kann man also erwarten und desto höher werden die Stipendienangebote auch ausfallen.
Im Fußball wäre die bestmögliche sportliche Ausbildung z.B. das Absolvieren der Jugendmannschaften in einem Nachwuchsleistungszentrum (NLZ).
Aktuelles sportliches Niveau
Am meisten interessiert die US Coaches natürlich dein aktuelles sportliches Niveau, denn hier sehen sie, wie gut ein Sportler aktuell ist und welchen Einfluss er/sie sofort auf das Team (oder das College bei Individualsportarten) ausüben kann. Dokumentiert wird dies nahezu ausschließlich über aktuelle Videos und Links zu Veranstaltungen (Turnierplatzierungen, Kaderplatzierungen, Spielaufnahmen, etc.).
Sportliche Errungenschaften
Aber nicht nur das aktuelle sportliche Niveau verleitet einen US Coach dazu, ein Stipendienangebot zu unterbreiten, sondern auch das vergangene sportliche Niveau. Hat man also in der nahen Vergangenheit Turnier- oder Titelgewinne, Kadernominierungen oder auch individuelle Auszeichnungen vorzuweisen, ist das für den Coach ein klarer Indikator für das herausragende sportliche Niveau des Bewerbers.
Akademische Voraussetzungen für Sportstipendien USA
Neben den sportlichen Voraussetzungen müssen auch akademische Voraussetzungen für Sportstipendien erfüllt sein. Das klingt zunächst komisch, allerdings ist in den USA der Sport über das College organisiert. Als Schutz für die Studenten, dass diese von den Colleges nicht nur eine erstklassige sportliche Ausbildung, sondern auch einen akademischen Abschluss erhalten – weswegen die meisten Studenten ja überhaupt auf’s College gehen – muss jeder “Student Athlete” eine gewissen Anzahl an Kursen pro Semester belegen und auch eine gewissen Anzahl an Credits erreichen, also die Kurse auch bestehen, um im nächsten Semester weiterhin “eligible” zu sein, also am organisierten Sport weiterhin teilnehmen zu dürfen.
Für den Wechsel aus Deutschland an das US College hat das je nach Abschluss unterschiedliche Auswirkungen:
Abiturient
Mit zukünftigen Abitur oder Matura in der Tasche muss man sich keinerlei Gedanken machen, denn es werden alle akademischen Voraussetzungen erfüllt und man kann ohne Probleme Stipendienangebote für ein Sportstipendium aus der NCAA (mit Division I & Division II), der NAIA und auch der NJCAA erhalten!
Bereits studierend (Transfer Student) im Bachelor
Für bereits Studierende muss man unterscheiden zwischen denen, die im aktuellen Studium genügend ECTS Credits erreicht haben, also bei mindestens 30 europäischen ECTS Credits pro Semester eingeschrieben waren und die Prüfungen bestanden haben und denen, die zwar bei den Kursen eingeschrieben waren aber die Prüfungen nicht bestanden haben.
War man bei genug Kursen eingeschrieben und wurden genug ECTS Credits erreicht, steht einem Wechsel in die USA nichts im Weg! Hier sind dann auch alle Möglichkeiten für ein Sportstipendium offen: NCAA Division I oder Division II, NAIA oder NJCAA (wobei letzteres wegen des akademischen Abschlusses nicht mehr interessant sein dürfte).
Im zweiten Fall, also wenn nicht genug ECTS Credits erreicht wurden, ist eine Teilnahme in der NCAA vorerst nicht möglich und es muss zuerst für ein oder zwei Semester an ein Junior College – also die NJCAA – gewechselt werden. Da man auf dem Junior College keinen Bachelorabschluss erreichen kann, ist ein nochmaliger Wechsel an ein normales 4-jähriges College in der Folge notwendig.
Entsprechend haben die erreichten Credits Auswirkung auf die Anzahl der Colleges, von denen überhaupt ein Sportstipendium angeboten werden kann.
Mit Bachelorabschluss
Wer seinen Bachelor in Deutschland oder Europa abgeschlossen hat und nun zum Masterstudium in die USA gehen möchte, kann sich ohne Probleme für ein Sportstipendium bewerben. Die Auswahl der möglichen Colleges beschränkt sich zwar auf Colleges, die überhaupt einen Masterabschluss anbieten und die NCAA & NAIA, allerdings gibt es für Graduate Students, also Masterstudenten, einen anderen Stipendientopf. Grad Students sind in den USA nicht nur deshalb, sondern auch wegen ihrer sportlichen Erfahrung und menschlichen Reife im Vergleich zu den doch jüngeren Amerikanern, gern gesehen!
Ohne Abitur
Man kann sich auch ohne Abitur in den USA für ein Sportstipendium bewerben. Ja, der Satz steht wirklich so da: In den USA kann man auch ohne Abitur oder Matura direkt mit dem Studium beginnen und muss nicht erst zwei Jahre zur Fachoberschule oder einen sonstigen Bildungsweg einschlagen.
Bei der Bewerbung für ein College ist man zwar eingeschränkt – man muss zwingend zuerst auf’s Junior College und dort innerhalb von 4 Semestern mit einem sog. “Associates Degree” abschließen – aber die Zeit wird trotzdem voll angerechnet und nach dem Wechsel zu einem normalen 4-jährigen College kann man innerhalb weiterer 4 Semester einen ganz normalen international anerkannten Bachelorabschluss machen.
Bezüglich der Sportstipendien ist man hier zwar zunächst etwas eingeschränkt, hat aber den Vorteil, dass man direkt ein Studium mit Sportstipendium am Junior College beginnen kann! Und nach den 4 Semestern am Junior College kann man trotzdem noch für die restlichen 4 Semester (maximal 6 Semester) ein Sportstipendium für die NCAA erhalten.
Klingt toll?! Ist auch so. Allerdings ist es etwas komplizierter als hier geschildert und falls du mit dem Gedanken spielst, diesen Weg zu gehen, solltest du das nur mit der richtigen Beratung anstellen. Schreib uns dazu gerne deine Situation im Kontaktformular!
Alter
Zu guter Letzt gilt auch das Alter noch als Voraussetzung für die Möglichkeit, ein Sportstipendium in den USA erhalten zu können. Kurz gesagt: Wenn man zu alt ist, kann man sich nicht mehr für ein Sportstipendium bewerben. Schuld daran sind aber nicht die Colleges an sich, sondern der Fairnessgedanke der College Sport Verbände: Je älter ein Student, desto besser ist dieser i.d.R. auch sportlich. Dass also nicht nur Sportstipendien an ältere Studenten vergeben werden, gibt es gewisse Regelungen.
Abgesehen von Graduate Students – diese erhalten i.d.R. zwei Jahre Eligibility, also die Berechtigung am College Sport zu treiben und dafür ein Stipendium zu bekommen – untersuchen die Collegesportverbände (NCAA, NJCAA, NAIA) mehr oder minder genau, was der Bewerber akademisch und sportlich seit Abschluss der High-School (in Deutschland Abitur, Mittlere Reife oder Realschule) gemacht hat. Die NCAA ist hier am “schlimmsten”. Wird nicht unmittelbar nach High-School-Anschluss ein Studium begonnen, ist das nicht weiter tragisch, denn die NCAA erlaubt grundsätzlich ein “Gap Year”. Mehr als eines ist allerdings nicht drin und die Chancen auf ein Sportstipendium sind dahin.
Etwas lockerer sieht das Ganze in der NAIA aus. Hier können auch ältere Stipendienanwärter noch in den Genuss eines Sportstipendiums kommen, müssen sich aber darüber im Klaren sein, dass es weniger Colleges im NAIA Verband gibt als im NCAA Verband.
Wenn du herausfinden möchtest, wie deine persönlichen Chancen für ein Sportstipendium für die USA stehen, dann fülle hier unsere kostenlose Chanceneinschätzung aus und erhalte umgehend dein Ergebnis!
Beliebte Sportarten für amerikanische Sportstipendien
Nicht jeden Sportart wird gefördert, doch aber die meisten. Hier findest du eine Liste aller durch Sportstipendien geförderter Sportarten am College in den USA.
Mit Stipendien geförderte College-Sportarten für Männer
NCAA Men’s Sports mit Sportstipendien USA
- Field Hockey
- Cross Country
- Soccer (Fußball)
- Football
- Indoor Track & Field
- Swimming & Diving
- Wrestling
- Basketball
- Ice Hockey
- Tennis
- Golf
- Lacrosse
- Rowing
- Outdoor Track & Field
- Baseball
- Water Polo
- Skiing
- Rifle
- Fencing
- Bowling
- Gymnastics
- Volleyball
NAIA Men’s Sports mit Sportstipendien USA
- Cross Country (Leichtathletik)
- Football
- Soccer (Fußball)
- Basketball
- Bowling
- Indoor Track & Field (Leichtathletik, Halle)
- Swimming & Diving
- Wrestling
- Baseball
- Golf
- Outdoor Track & Field (Leichtathletik, freier Himmel)
- Tennis
- Volleyball
- Lacrosse
NJCAA Men’s Sports mit Sportstipendien USA
- Baseball
- Basketball
- Bowling
- Cross Country
- Football
- Golf
- Half Marathon
- Lacrosse
- Soccer
- Swimming & Diving
- Tennis
- Track & Field
- Volleyball
- Wrestling
Mit Stipendien geförderte College-Sportarten für Frauen
NCAA Women’s Sports mit Sportstipendien USA
- Field Hockey
- Cross Country
- Soccer (Fußball)
- Football
- Indoor Track & Field
- Swimming & Diving
- Wrestling
- Basketball
- Ice Hockey
- Tennis
- Golf
- Lacrosse
- Rowing
- Outdoor Track & Field
- Softball
- Water Polo
- Skiing
- Rifle
- Fencing
- Bowling
- Gymnastics
- Volleyball
- Beach Volleyball
NAIA Women’s Sports mit Sportstipendien USA
- Cross Country (Leichtathletik)
- Soccer (Fußball)
- Volleyball
- Basketball
- Bowling
- Competitive Cheer
- Competitive Dance
- Indoor Track & Field (Leichtathletik, Halle)
- Swimming & Diving
- Wrestling
- Golf
- Lacrosse
- Outdoor Track & Field (Leichtathletik, freier Himmel)
- Softball
- Tennis
- Beach Volleyball
NJCAA Women’s Sports mit Sportstipendien USA
- Baseball
- Basketball
- Beach Volleyball
- Bowling
- Cross Country
- Football
- Golf
- Half Marathon
- Lacrosse
- Soccer (Fußball)
- Softball
- Swimming & Diving
- Tennis
- Track & Field
- Volleyball
- Wrestling
Danach richtet sich die Höhe der Sportstipendien
Ein Sportstipendium in den USA kann in unterschiedlichen Ausgestaltungen und in unterschiedlicher Höhe ausfallen. Es kann sich im Bereich von ‘es reduziert einen Teil der Tuition, also der Kosten für die Universität’ bis hin zur “Full Ride” – hier zahlst du weder für die Universität, noch für Wohnen und Lebensmittel einen Cent. Die Höhe des Sportstipendiums für Deutsche und Europäer bewegt sich meist im Bereich von 60-100% (unsere eigenen Daten). Das bedeutet, dass 60 – 100% der im Semester anfallenden Kosten vom Sportstipendium gedeckt und von der Universität übernommen werden. Die verbleibenden Kosten müssen dann durch das akademische Stipendium oder aus eigener Tasche abgedeckt werden.
Wie hoch das Sportstipendium ausfällt, ist abhängig von 5 Faktoren:
Sportart & Athletic Division
Weiter oben hatten wir schon gesagt, dass nicht jedes College auch jede Sportart anbietet. Zudem ist die Anzahl der vom College für eine Sportart zu vergebenden “Full Ride Scholarships”, also Vollstipendien, vom Collegesportverband auf eine bestimmte Anzahl begrenzt. In der Division I kann ein College z.B. mehr Vollstipendien vergeben als ein Division II College und ein Division I College kann mehr Vollstipendien für die Sportart Football vergeben als für die Sportart Fußball (Soccer). Oft orientiert sich das natürlich an der Mannschaftsstärke für eine Sportart (wieso würde man für Golf genauso viele Stipendien benötigen wie für Football, etc.)
Sportliches Niveau
Ganz klar der ausschlaggebende Faktor für die Höhe eines Sportstipendiums für die USA ist die sportliche Leistung bzw. das sportliche Niveau. Je besser das sportliche Niveau, desto höher fällt auch das Sportstipendium aus.
Das bedeutet allerdings nicht, dass man ein absoluter Ausnahmeathlet sein muss, um in den Genuss eines Vollstipendiums kommen zu können! Wer im Prozess clever agiert, seine Karten richtig spielt und nicht auf Teufel komm raus nach Florida oder Kalifornien will, hat die Chance auf ein kostenloses Studium in den USA inklusive Bachelor- oder Masterabschluss und Sport unter professionellen Bedingungen.
(Rest-) Budget des Coaches
Jedes College stellt einem Coach ein gewisses Budget zur Verfügung, das er an seine Athleten verteilen kann. Ein Teil dieses Budgets ist für die nächsten Jahre schon weg, da viele Coaches langfristige Vereinbarungen mit ihren Student Athletes treffen und es üblich ist, ein Sportstipendium für die volle Dauer des Studiums anzubieten. Allerdings gibt es auch oft Fälle, dass Coaches das Stipendienangebot für einen kürzeren Zeitraum anbieten. Gründe hierfür sind, dass sie vor allem Europäer schlechter scouten können, diese aber hohe Stipendien verlangen und erhalten und somit einen großen Teil des Budgets vereinnahmen. Wenn dann im Nachhinein die Leistung nicht stimmt, wäre das für den Coach ein teurer und langwieriger Fehler.
Außerdem ist es möglich, dass Coaches schon früh mit dem Recruiting, dem Zusammenstellen ihrer Athleten, fertig sind und zwar sehr an einem Recruit interessiert sind, ihm/ihr aber nur noch das Restbudget anbieten können, weil nicht mehr mehr übrig ist. Oft wird in solchen Fällen vorgeschlagen, das Stipendium im ersten Jahr etwas geringer anzusetzen und dafür in den Folgejahren etwas höher, sodass im Durchschnitt ein für beide Seiten faires Angebot vorliegt.
Anzahl der Angebote & Verhandlungsgeschick
Ein elementarer Punkt bei jeder Verhandlung ist, dass man eine oder mehrere Alternativen hat, die man gegeneinander abwägen und womöglich auch ausspielen kann! Deshalb ist es ratsam, sich bei so vielen passenden Colleges wie möglich zu bewerben, um mehrere verschiedene Angebote zu erhalten. Grundsätzlich gilt: Je mehr Angebote man vorliegen hat, desto mehr Verhandlungsspielraum hat man auch, um bei dem ein oder anderen Angebot noch deutlich mehr herausholen zu können.
Akademisches Stipendium
Das akademische Stipendium wird für gute akademische Leistungen vergeben (Abschlussnote, SAT/ACT Ergebnis) und hat erstmal nichts mit dem athletischen Stipendium zu tun bzw. es wird das athletische Stipendium wenn überhaupt drücken. Das hört sich erstmal nicht sehr erstrebenswert an, ist es aber!
Denn je höher das akademische Stipendium ausfällt, desto geringer muss der Anteil des Sportstipendiums ausfallen, um auf ein Vollstipendium zu kommen! Die Coaches suchen also auch bewusst nicht nur nach guten Athleten, sondern nach guten Athleten, die auch gute Noten mitbringen, denn so haben sie insgesamt mehr Budget für das Team zur Verfügung und können eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen.
Auch möglich ist, dass ein Coach noch spät in der Rekrutierungsphase ein relativ großes Restbudget hat, weil er bisher nur Absagen erhalten hat. Das wiederum kann bedeuten, dass man, selbst ohne Ausnahmeathlet zu sein, ein sehr hohes Sportstipendium erhalten kann.
Diese Kosten können von Sportstipendien abgedeckt werden
Ein Sportstipendium aus den USA kann einen Teil oder sogar die gesamten Kosten des Studiums abdecken. Hier haben wir eine Übersicht der anfallenden Kostenarten beim USA Studium dargestellt:
Tuition
Als Tuition werden in den USA die Studiengebühren bezeichnet. Diese sind deutlich höher als in Deutschland, weil Bildung in den USA nicht von Steuergelder bezahlt wird. Das Sportstipendium deckt im Idealfall sämtliche Kosten für die Tuition ab.
Room & Board
Hierunter versteht man die Wohnkosten für Studenten, die in Dorm Rooms auf dem Campus untergebracht sind. Auch hierfür deckt das Sportstipendium im Idealfall alle Kosten ab.
Books
Für jeden Kurs werden in den USA entsprechende Bücher als Lehrmaterial benötigt. Auch diese Kosten können vom Sportstipendium abgedeckt werden.
Lebensmittel über den Meal Plan
Wer in den Genuss eines Vollstipendiums in den USA kommt, muss nicht mal für sein Essen bezahlen, denn man kann sich an der Mensa am Campus mehrmals täglich kostenlos satt essen. Und nun wird ein USA Studium mit Sportstipendium sogar bei den Kosten im Vergleich zu Deutschland und Europa interessant, denn wenn man selbst für Wohnen und Lebensmittel keinen Cent ausgeben muss, spart man durch das Studium in den USA mehrere tausend Euro pro Jahr!
Flüge
Noch besser wird das Ganze, wenn selbst die Flüge vom Stipendium abgedeckt werden. Allerdings muss man dazusagen, dass das die absoluten Ausnahmefälle sind.
Weitere wichtige grundlegende Informationen zu amerikanischen Sportstipendien
Damit ein vollständiger Überblick zu Sportstipendien in den USA entsteht und wir diese Fragen ganz häufig hören, müssen wir hier noch weitere grundlegende Punkte erläutern.
Dauer der Sportstipendien in den USA
Die Dauer der Sportstipendien in den USA liegt zwischen einem und fünf Jahren und hängt davon ab, was mit dem Coach vereinbart bzw ausgehandelt wurde. Grundsätzlich werden Sportstipendien aber mit dem Hintergedanken vergeben, dass es von Anfang bis Ende des Studiums (die Regelstudienzeit beträgt in den USA vier Jahre) bestehen bleibt.
Die Höhe der Sportstipendien kann sich verändern
Wenn das Sportstipendium nur für 1 oder 2 Jahre verhandelt wurde, kann es sein, dass sich die Höhe nach dieser Zeit ändert. Wir empfehlen grundsätzlich, das Sportstipendium so lange wie möglich zu verhandeln, um auf der sicheren Seite zu sein, denn nachverhandeln kann man bei guten sportlichen Leistungen jedes Jahr.
Es wird zwar in Vollstipendien pro College gerechnet, vergeben werden aber auch Teilstipendien
Wir hatten oben bereits erwähnt, dass die Coaches anhand verschiedener Faktoren je Sportart eine gewisse Anzahl an Vollstipendien vergeben dürfen. Die Coaches müssen allerdings keine Vollstipendien vergeben, sondern können sich auch dafür entscheiden, Teilstipendien zu vergeben. Sie können auch eine Mischung aus Voll- und Teilstipendien vergeben – hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt und auch die Anzahl der vergebenen Stipendien spielt zumindest in der Theorie keine Rolle.
So kann man seine Chancen auf ein (höheres) Stipendium verbessern
Besonders für Interessierte, die ihren Abitur-, Matura- oder sonstigen europäischen High-School-Abschluss noch vor sich haben, stellt sich oft die Frage, wie man seine Chancen für ein Stipendium in den USA erhöhen kann. Grundsätzlich gibt es hierfür 2 Hebel: Man kann seine Chancen für ein Sportstipendium erhöhen und gleichzeitig seine Chancen für ein akademisches Stipendium.
So verbessert man seine Chancen für Sportstipendien USA
Den größeren der beiden Hebel stellt das Sportstipendium dar, denn hierüber kann der Coach in einem gewissen Rahmen frei entscheiden.
Sportliche Leistung verbessern
Um seine Chancen auf ein beliebtes Sportstipendium zu erhöhen, ist es am einfachsten, seine sportliche Leistung zu erhöhen. Konkret würde das bedeuten, dass man z.B. im Fußball in eine höhere Liga wechselt, mehr Tore schießt oder mehr Minuten auf dem Platz steht. Im Schwimmen z.B. würde man seine Zeiten verbessern und im Tennis oder Golf in den Ranglisten aufrücken.
Sichtbarkeit bei den US Coaches erhöhen
Bei den meisten Bewerbern für ein USA Stipendium unterschätzt ist die Sichtbarkeit bei den US Coaches zu erhöhen. Das schafft man ganz einfach dadurch, dass man sich bei so vielen Coaches wie möglich bewirbt. Ja, das bedeutet mehr Aufwand, bringt aber auch ein deutlich besseres Ergebnis, denn daraus folgen mehr Angebote, höhere Angebote und mehr Verhandlungsspielraum.
Showcase
Es besteht auch die Möglichkeit, an sogenannten Showcases teilzunehmen, bei denen US Coaches live vor Ort oder zugeschalten sind. Dadurch hat man die Möglichkeit, den ein oder anderen Coach persönlich kennenzulernen und von sich zu überzeugen.
Alle relevanten Colleges und Athletic Divisions einbeziehen
Ein Fehler, den ebenfalls viele Stipendienanwärter machen, ist, sich auf eine geographische Region (z.B. Florida oder Kalifornien) zu versteifen und viele der anderen Top-Universitäten aus den USA gar nicht erst in’s Rennen lassen. Das führt zu weniger Angeboten, geringeren Angeboten und weniger Verhandlungsspielraum.
Außerdem gibt es i.d.R. drei spannende Collegesportverbände, unter denen man Sport & Studium miteinander verbinden kann. Wer sich hier zu schnell versteift, läuft ebenfalls Gefahr, weniger und niedrigere Stipendienangebote zu erhalten.
Das optimale Timing bei Prozessstart wählen
Ein weiterer wichtiger Punkt, um die Chancen auf ein Sportstipendium zu erhöhen, ist das optimale Timing beim Prozessstart, also der Zeitpunkt, an dem die Entscheidung getroffen wird, dass man in den USA studieren möchte.
Hier sollte man so früh wie möglich starten, denn der gesamte Prozess benötigt Zeit. Wir empfehlen mindestens 12 Monate vor Studienbeginn in den USA (Studienbeginn ist in der Regel August/September) zu starten, bestenfalls 18 Monate vorher.
Je mehr Zeit man mitbringt, desto entspannter gestaltet sich der Prozess und desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Coaches noch genügend Restbudget zur Verfügung haben, damit noch ein hohes Sportstipendium rausspringt!
Trotzdem sehen wir auch regelmäßig Sportler mit nur 6 Monaten Vorlaufzeit und hohen Stipendien den Schritt in die USA gehen.
So verbessert man seine Chancen auf ein akademisches Stipendium für die USA
Der zweite Hebel und deine Chancen auf ein USA Stipendium zu verbessern ist das akademische Stipendium, denn nochmal zur Erinnerung: Je höher das akademische Stipendium ausfällt, desto weniger Geld muss der Coach aus seinem Budget anbieten, um einem Bewerber ein Vollstipendium anbieten zu können.
Noten verbessern
Jedes College berechnet die Höhe des akademischen Stipendiums unterschiedlich. Die Abschlussnoten fließen aber in die Berechnung für ein akademisches Stipendium mit ein und sind somit ein wichtiger Faktor für die Verbesserung der Chancen.
Collegeaufnahmetests (SAT oder ACT) erfolgreich gestalten oder wiederholen
Der zweite wichtige Faktor beim akademischen Stipendium ist der Collegeeignungstest. Diesen muss man als angehender Student ablegen und kann sich zwischen dem SAT- oder dem ACT-Test entscheiden. Je besser man hier abschneidet, desto höher fällt auch das akademische Stipendium aus. Außerdem hat man mit einem besseren Ergebnis auch mehr Colleges zur Auswahl, denn manche Colleges verlangen einen minimalen Score, den High-School-Absolventen vorweisen müssen, um sich einschreiben zu können.
Sprachkenntnisse verbessern
Eine ähnliche Hürde wie die Aufnahmetests stellen die Englischkenntnisse dar. Manche US Unis verlangen von ausländischen Studenten einen Nachweis über ausreichende Englischkenntnisse, damit sie dem Stoff der Vorlesungen ohne Probleme folgen können. Dies wird meist über den TOEFL Test (Test Of Englisch as a Foreign Language) abgefragt. Sind die Ergebnisse unter dem Schwellenwert, braucht man sich für manche Unis gar nicht erst bewerben.
Das ganze kann natürlich auch von der anderen Seite betrachtet eine Chance sein, ein höheres Stipendium zu ergattern, da nicht jeder Bewerber auch automatisch für jedes College in Frage kommt. Je besser also die Ergebnisse im TOEFL Test, desto mehr Colleges akzeptieren einen und desto höher ist auch die Chance auf bessere Stipendien.
Nicht zu sehr auf bestimmte Colleges fixiert sein
Die letzte Möglichkeit, seine Chancen auf ein akademisches Stipendium in den USA zu verbessern, ist, sich nicht zu sehr auf bestimmte geografische Regionen oder bestimmte Colleges festzulegen, sondern eine gewisse Offenheit mitzubringen und entsprechend auch offen für Angebote von Colleges zu sein, die man so gar nicht auf dem Schirm hatte (oder gar nicht gekannt hatte). Oder anders betrachtet: Derselbe Notendurchschnitt in Verbindung mit denselben Testergebnissen reicht für Harvard womöglich nicht für die Einschreibung, bei einem anderen College womöglich aber zu einem Vollstipendium.
Unsere Erfahrung zeigt, dass die besten Angebote meist unverhofft und aus einer Richtung kommen, die man vorher nicht auf dem Schirm hatte!
So erhält man in 10 Schritten ein Sportstipendium in den USA mit College Sports Recruiting
Abschließend müssen wir noch die Frage klären, wie man überhaupt an ein Sportstipendium für die USA kommt. Unser Vorgehen teilt sich in 10 einfache Schritte auf, wobei du schon ab Schritt 6 Stipendienangebote erhältst
- Chanceneinschätzung ausfüllen
- Profil anlegen
- Highlightvideo aufnehmen & schneiden
- Recruitingvideo aufnehmen & schneiden
- Liste mit passenden Colleges erstellen
- Coaches kontaktieren
- Stipendium verhandeln
- Collegeaufnahmetests (TOEFL und SAT oder ACT, evtl GMAT)
- Zeugnisse übersetzen lassen, i20 & Visum
- Abflug
Viel Erfolg auf deinem Weg an ein US College inklusive Sportstipendium!
Alex Delpy | College Sports Recruiting

